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SENT UND UNTERENGADIN

Kulturell und baulich geprägt von seinen Auswanderern, den «Randulins», die wie die Schwalben jeden Sommer in ihre Heimat nach Sent zurückkehrten, ist Sent ein authentischer Ort mit lebendiger rätoromanischer Kultur. Im malerischen Dorfkern findet sich traditionelles Käser-, Metzger- und Bäckerhandwerk.

Für Entdeckungsreisen in Natur und Kultur bietet das auf einem Sonnenplateau auf 1'440 Metern liegende Sent einen inspirierenden Ausgangspunkt. Die Landschaft zwischen Val Sinestra und Val d’Uina wechselt zwischen lieblich und dramatisch. Im angrenzenden Nationalpark kann der God da Tamangur, der höchstgelegene, zusammenhängende Arvenwald Europas, bis ins Val Mustair erwandert werden. Empfehlenswert sind die zauberhaften Unterengadiner Dörfer Guarda, Ardez und Lavin, die über den Höhenweg, die Via Engiadina, mit dem Oberengadin verbunden sind.

Im Winter finden Ski- und Snowboardfans auf Motta Naluns in Scuol nicht nur 25 Pisten mit 70 Pistenkilometern und 12 Skiliften, sondern als krönenden Abschluss auch die 12 Kilometer lange Traumpiste zurück nach Sent, mit letztem Zwischenstopp in der Sömi Bar inklusive.

Kunst- und Kulturliebhaber zieht es ins Schloss Tarasp, wo der weltbekannte Sentner Künstler Not Vital seine Kunstsammlung zugänglich macht, oder ins Muzeum Susch, wo ausschliesslich feministische Kunst gezeigt wird. Das Festival da Jazz lockt in den Sommermonaten Jazzfans aus aller Welt ins eineinhalb Stunden entfernte St. Moritz.

Scuol, das Zentrum des Unterengadins, kann über einen leichten Fussweg in einer knappen Stunde oder mit dem Postauto in nur 10 Minuten erreicht werden. Berühmt ist Scuol vor allem für seinen zahlreichen Mineralquellen. Im Bogn Egiadina kann in einer grosszügigen Bäder- und Saunalandschaft mit Römisch-Irischem Bad im Mineralwasser gebadet werden.

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